Kluftinger im Urlaub:

 

Kluftinger reist nicht gern, das ist Ihnen,
liebe Leserinnen und Leser, ja bekannt.
Trotzdem kommt er rum. Dank Ihnen.
In Thailand war er schon, in Italien und Spanien.
Überall dorthin nehmen Sie die Krimis des Allgäuer Kommissars mit.

Schicken Sie uns doch ein Foto von dem Platz,
an dem Sie Kluftinger im Urlaub gelesen haben -
natürlich mit dem Buch in der Hand.
Wir veröffentlichen es dann an dieser Stelle.

Damit jeder sehen kann, wie weit gereist unser angeblich doch so heimatverbundener Kommissar ist.


Einsendungen per Email an: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo@kommissar-kluftinger.de

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Aus Erntedank:



Das fragte sich Kluftinger auch. Was sollte das denn sein? Er hatte unheimliche Berichte über alte Burgen und geheimnisvolle Orte erwartet und jetzt kamen die ihm mit einer „ungeheuren Sau“. Er überblätterte die weiteren Geschichten, die sich um Säue drehten und Titel trugen wie die „Feurige Sau bei Haggen“, ließ zahlreiche weitere nächtliche Säue links liegen und gelangte schließlich zu einer Erzählung, bei der schon die Überschrift ein mulmiges Gefühl in seinem Magen erzeugte: „Das steinerne Kreuz bei Hindelang“

Zwischen Hindelang und Oberdorf, stand dort, stehe an der Straße ein steinernes Kreuz, in das die Jahreszahl 1555 eingehauen sei. Kluftinger kannte die Gegend und er meinte, sich tatsächlich an ein Kreuz zu erinnern, allerdings war er sich nicht sicher, ob es tatsächlich eine Inschrift trug. Jedenfalls sollen dort einst zwei Brüder gelebt haben, die sich eines Nachts auf einem schmalen Weg begegneten, wo sie einander nicht erkannten. Da keiner den Weg für den anderen frei machen wollte, kam es zum Kampf und schließlich erschlug einer von ihnen seinen Bruder. Als er das erkannte, ließ er vor Entsetzen alles stehen und liegen und flüchtete ins Ausland. Als man aber den Toten fand, errichtete man an der Unglückstelle ein steinernes Kreuz zur Sühne für den grässlichen Brudermord.

Das Klingeln des Telefons ließ den Kommissar zusammenfahren.



Ariane Fey hat sich selbst auf Spurensuche begeben. Bei einem Urlaub in Hindelang fand sie das Steinkreuz, von dem im Roman „Erntedank“ die Rede ist (siehe Textauszug unten).


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