Essen wie bei Kluftingers


Endlich essen wie Klufti, endlich die gleiche Figur wie Klufti, endlich in die Geheimnisse der Allgäuer Kochkunst eintauchen: mit dem Klufti-Kochbuch Mahlzeit ist das nun möglich. All die Allgäuer Leckerbissen finden endlich ihre Würdigung: Krautkrapfen und Zwiebelrostbraten, Weißlacker und Gschwollene, Pfannkuchen und Zwetschgendatschi.

Und das Beste daran: Kommissar Kluftinger hat alle Rezepte selbst kommentiert und mit Anmerkungen versehen, außerdem gibt Doktor Langhammer Weinempfehlungen zu ausgewählten Speisen und schließlich haben die Autoren die Einführungstexte zu den einzelnen Kapiteln geschrieben.

Wer also nicht nur wissen will, wie man original Allgäuer Kässpatzen kocht, sondern wie man sie auch so veredelt, dass sie dem Kommissar schmecken täten, der wird hier fündig.

Making-Of-Video

Über das Buch


Eigentlich hat er immer Appetit, der Allgäuer Kult-Kommissar Kluftinger: Ohne deftiges Frühstück geht er nicht aus dem Haus. Tag und Nacht träumt er von seinen heißgeliebten Kässpatzen aus Mamas oder Erikas Küche - und wird fuchsteufelswild, wenn ignorante Gastronomen sein Leibgericht mit exotischen Zutaten wie etwa Paprika und Kümmel verfremden. Was liegt also näher, als dem Altusrieder Kriminaler ein Kochbuch auf den stattlichen Leib zu schneidern?


Das schrieb die Ausgburger Allgemeine über die Entstehung des Buches:

Auf diesem Sträßchen fährt man mit dem Auto selbst als Einheimischer nicht alle Tage. Kurz nach der kleinen Allgäuer Gemeinde Vorderburg am Rottachspeicher, noch bevor das Ortsschild von Kranzegg auftaucht, führt ein Weg rechts den Berg hinauf. Hier gehe es in Richtung Brackenberg, verrät eine winzige gelbe Tafel. Nach vier oder fünf Kilometern, so heißt es auf der persönlichen Wegbeschreibung, erreiche der Autofahrer den Schlosshof der Familie Wiedemann. Dann sei man am Ziel, quasi im Herzen des Allgäus.

Wo sonst wäre ein geeigneterer Platz für Kluftingers Frau Erika, um Kässpatzen zu kochen, Apfelstrudel, einen Schweinsbraten oder deftige Krautkrapfen? Hier, hoch oben am Berg zwischen Vorderburg und Kranzegg, steht also die Frau des kauzigen Allgäuer Kommissars, als Romanfigur erfunden von den Bestsellerautoren Volker Klüpfel und Michael Kobr, seit gut einer Woche am Herd der Familie Wiedemann und kocht die Leibspeisen ihres Mannes. Damit die vielen Freunde der Kluftinger-Krimis (über zwei Millionen Exemplare sind inzwischen verkauft) nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Essen auf ihre Kosten kommen, wird es im Herbst einen neuen, etwas anderen Kluftinger geben: ein Kochbuch mit den Lieblingsspeisen des Kommissars und persönlichen Notizen des bundesweit bekannten Grantlers. Titel: „Mahlzeit!“, herausgegeben im Christian-Verlag.

Ach ja, bevor das große Rätselraten beginnt: Köchin Erika heißt im richtigen Leben Silke Kobr und ist die Ehefrau des Buchautors. Sie ist Lehrerin. Doch nach neun Tagen Kochen inklusive Fotoaufnahmen gesteht sie: „Ich glaube, ich habe einen neuen Beruf gefunden. So viel Spaß hat das Ganze gemacht.“

An diesem sonnigen Vormittag steht der vorletzte Fototag auf dem Programm. Wieder muss Silke Kobr Allgäuer Spezialitäten auf den Tisch zaubern. Huberta und Franz Wiedemann, die über eine Woche lang ihre Ferienwohnung für das Fotoshooting zur Verfügung stellen, dürfen die Kochresultate probieren. Und tatsächlich lobt Huberta Wiedemann, die den Eindruck vermittelt, als wäre sie als perfekte Köchin auf die Welt gekommen: „Was wir die letzten Tage gegessen haben, war ausgezeichnet.“ Silke Kobr lächelt. Immerhin gleicht dieses Lob einem Ritterschlag.

Hinter den Beteiligten an der Produktion liegen arbeitsreiche Tage. 3000 Fotos haben die Fotografinnen Sabine Mader und Ulrike Schmid geschossen: von kulinarischen Köstlichkeiten, von der Köchin, vom Garten der Wiedemanns, wo plötzlich vorm Eingang in den Stall eine Pfanne mit Krautkrapfen vor sich hindampft - und natürlich von den Buchautoren Klüpfel und Kobr. Auch sie sind an diesem Tag vor Ort, zwischen Lesungen in Konstanz, Augsburg und Blaubeuren bei Ulm, müssen in Lederhose und Trachtenhemd schlüpfen, die Köchin im Dirndl an die Seite nehmen und mit Käseteller auf dem Schoß und einer Speckschwarte in der Hand fürs Foto posieren.

Gestartet wird mit einer Auflage von 15 000 Exemplaren. Eine hohe Zahl für ein Kochbuch. Wie groß die Kluftinger-Gemeinde freilich ist und wie tief der Altusrieder Kommissar in seiner schwäbischen Heimat verwurzelt ist, erfuhren Verlagsmitarbeiterin Angela Sendlinger und ihre Kollegin Janna Heimberg in den letzten Tagen. Sie benötigten für die Fotoaufnahmen beispielsweise ein Polizeiauto. Eine erstaunte Janna Heimberg: „Binnen kurzer Zeit stand der Dienstwagen auf dem Hof der Wiedemanns.“ Für den Klufti, entgegneten ihr die Beamten vom Präsidium in Kempten, würden sie schließlich alles tun.

Von Freddy Schissler

Ein Blick ins Buch

Neugierig geworden? Sie können sich nicht vorstellen, wie so ein Kluftinger-Kochbuch aussehen soll? Dann haben Sie hier exklusiv die Möglichkeit, einen Blick ins Buch zu werfen:


Inhaltsverzeichnis 1
Inhaltsverzeichnis 2
Beispielrezept: Apfelküchle
Beispielrezept: Apfelküchle

Präsentation auf der Buchmesse


Es herrschte großer Andrang am Messestand des Christian-Verlages, als alle Beteiligten das neue Kochbuch präsentierten.