Klufti wird ARD-Kommissar


Die Meldungen zu Kluftingers möglichen Auftritt als Tatort-Kommissar in den letzten Wochen und Monaten haben sich des öfteren widersprochen. Nun scheint es aber Klarheit zu geben, jedenfalls bittet uns der BR, die neue Sprachregelung dazu hier zu veröffentlichen, was wir gerne tun (Stand: 31. Mai 2011):

"Die Romane "Milchgeld" und "Seegrund" werden derzeit für weitere Kluftingerfilme mit Herbert Knaup als Kommissar Kluftinger adaptiert. Die Filme werden im Auftrag der  ARD Degeto in Zusammenarbeit mit dem BR produziert. Der Sendeplatz wird Donnerstagabend 20.15 Uhr im Ersten sein. Die BR-Redaktion liegt wie beim ersten Kluftingerfilm "Erntedank" bei Dr. Stephanie Heckner. Die Degeto-Redaktion ist aktuell noch nicht festgelegt." (Orginalton BR)

Dazu gibt es hier einen aktuellen Artikel.

Traumquoten für Verfilmung


Die Erntedank-Verfilmung von Rainer Kaufmann hat Traumquoten erreicht. Wies der erste BR-Heimatkrimi "Freiwild" schon die als sensationell gehandelte Einschaltquote von fast 17 Prozent auf, die die ebenfalls als sensationell bezeichnete Quote von "Sau Nummer vier" noch toppte (Deutschlandweit verfolgten 1,53 Millionen Zuschauer "Sau Nummer vier", allein in Bayern fast eine Million Zuschauer (0,94 Millionen). 20,8 Prozent Marktanteil.), wurde das von Klufti noch einmal locker in den Schatten gestellt: 26,7 Prozent Marktanteil, über 1 Millionen Zuschauer in Bayern, 2,37 Millionen in ganz Deutschland. Was würde Klufti wohl dazu sagen? "Jo, priml, jetzt kann i gar nimmer aus'm Haus gehen."

HIER geht's zur BR-PRessemeldung


Die Süddeutsche Zeitung schrieb:
Eine Krimihandlung, die nicht so vorhersehbar und stromlinienförmig verläuft wie sonst so vieles im deutschen Fernsehen.

Kluftinger, der Tatort-Kommissar?!


(Stand Herbst 2010)
Es hat mächtig gerauscht im Blätterwald dieser Tage. Die Meldung "Herbert Knaup als Kluftinger wird neuer Tatort-Kommissar" hat eingeschagen wie eine Bombe. Nun ist es aber tatsächlich so, dass die Finanzierung noch nicht steht und das endgültige "Ja" der Verwantwortlichen noch aussteht.

Dies sind die gesicherten Fakten: Der Plan, Kluftinger in die Tatort-Reihe einzugliedern, existiert seit geraumer Zeit. Es werden momentan zwei Drehbücher entwickelt (Milchgeld und Seegrund). Alle Beteiligten haben große Lust auf eine Fortsetzung.

Dennoch wird noch ein bisschen Wasser die Iller hinunterfließen, ehe es wirklich los geht. Frühestens 2012 wäre mit einer Ausstrahlung zu rechnen. Die gute Nachricht jedenfalls: Es wird weitere Klufti-Filme geben, so oder so.

Die Welt schreibt in ihrer Online-Ausgabe dazu:
Seine Schöpfer Klüpfel und Kobr, ein Lehrer und ein Journalist, haben in fünf Kluftinger-Romanen jede Menge "Fingerschbidsngfui" bewiesen - ihre Startauflagen von 150 000 Exemplaren haben sie sich redlich verdient. Denn weder machen sie wie Liefers und Prahl aus dem Heimatkrimi eine bloße Provinzposse noch tun sie so, als könnte der Berg anno 2010 noch rufen wie zu Luis Trenkers Zeiten. Wenn Kluftinger etwa in "Rauhnacht" nach einem Krimi-Dinner mit "Wildererschmaus" ermittelt, ist Agatha Christie ganz nah. Die Tradition ist eben groß, nur Altusried ist klein. Der "Tatort" täte gut daran, den Ruf des Allgäus zu erhören.

Sollte es weitere Neuigkeiten geben, erfahren Sie sie hier.

©Bayerischer Rundfunk/Ralph Jank

Klüpfel & Kobr bei der Verleihung des Fernsehpreises: der Videobeweis!

Bayerischer Fernsehpreis 2010 für Herbert Knaup als Klufti


Bester Schauspieler in der Kategorie „Fernsehfilm" für seine Rolle in dem Film „Erntedank" (BR), dotiert mit 10.000 Euro

Begründung der Jury:

„Herbert Knaup in der Rolle des kauzigen Kommissar Kluftinger ist Mundart-Schauspielkunst in Vollendung. Seine Höchstleistung und die Entscheidung des Bayerischen Rundfunks für diesen schrägen Heimatkrimi haben ein ganz außergewöhnliche Stück Fernsehen hervorgebracht.

Als feste Größe im deutschen Film und Fernsehen kennen wir Herbert Knaup schon lange. Doch als Kommissar Kluftinger ist der gebürtige Sonthofener endlich einmal vom Hochdeutschen befreit und darf in die Mundart seiner Kindheit und Jugend zurückfallen. Selten hat man das bayerische Schwäbisch, das man im Allgäu spricht, so authentisch im Fernsehspiel gehört. Und Knaup trifft nicht nur sprachlich den richtigen Ton: Gleichermaßen erdverbunden wie schlau, derb wie herzlich gibt er einem ganzen Landstrich Farbe und Kontur. Schon lange nicht mehr haben eine geschriebene Krimi-Hauptfigur und ihr filmischer Darsteller so zueinander gepasst wie in „Erntedank", diesem Allgäu-Krimi der besonderen Art."

Außerdem waren nominiert Götz George für „Zivilcourage" (ARD) und Matthias Schweighöfer für „Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben" (ARD).

Internationaler Preis für Klufti-Film

Die Film DVD
Das Hörbuch mit original Filmton


Der renommierte Prix Circom, der für die besten regionalen Fernsehangebote Europas verliehen wird, geht in der Kategorie Drama/Fiktion an „Erntedank. Ein Allgäukrimi". Der Heimatkrimi des Bayerischen Rundfunks mit Herbert Knaup als Kommissar Kluftinger nach dem Roman „Erntedank" von Volker Klüpfel und Michael Kober wurde im September 2009 mit großem Erfolg im Bayerischen Fernsehen gezeigt.

BR-Redakteurin und Kluftifilm-Verantwortliche Dr. Stephanie Heckner berichtet auf der BR-Seite über die Preisverleihung.


Die Jury - 15 Journalisten aus 15 europäischen Ländern - lobt die Erzählweise des Films, der sich ganz auf die regionale Perspektive konzentriere und einen spannenden Kriminalfall perfekt mit komödiantischen Elementen verbinde. Gleichzeitig sei die Umsetzung so modern, dass der Film nicht nur die Zuschauer in der Region anspreche, sondern ein sehr breites Publikum erreiche.

 

Dr. Gerhard Fuchs, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks: „Der international vergebene Prix Circom in der Kategorie Drama/Fiktion für ‚Erntedank. Ein Allgäukrimi' ist nach der Nominierung für den Grimme-Preis in diesem Jahr eine weitere schöne Bestätigung dafür, dass die Heimatkrimireihe des Bayerischen Fernsehens nicht nur bayernweit Lob und Anerkennung findet."

 

BR-Redakteurin Dr. Stephanie Heckner, die als Leiterin der Redaktion Reihen und Mehrteiler den Heimatkrimi betreut: „Dass der Allgäukrimi ‚Erntedank' mit dem Prix Circom in der Kategorie Fiktion/Drama nun eine internationale Anerkennung bekommt, freut mich ganz besonders, auch wenn der reisescheue Kommissar Kluftinger ungern bis nach Malta fliegen würde, um diesen Preis entgegenzunehmen. Wir nehmen ihn gern und freuen uns sehr darüber, dass unser zweiter Heimatkrimi von einer europäischen Jury so begeistert aufgenommen wurde."

Beim Prix Circom Regional werden in unterschiedlichen Kategorien Preise für die besten regionalen Fernsehprogramme vergeben. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb von Circom Regional, einem internationalen Verband von 376 öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbietern aus 38 Ländern. Der Prix Circom wird am 6. Mai in Malta verliehen.

(Quelle: Bayerischer Rundfunk)


Für alle, die des Englischen mächtig sind: die Jury-Begründung im Wortlaut

Und für alle, die Englisch können - hier die Jury-Begründung:

This film is adapted from a novel of the same name. It is the story of a lovable old-fashioned Police Inspector Kluftinger, who is on the tail of a serial killer. This killer uses motifs from old Algau legends in Southern Germany as part of his crimes.

The story is deliberately told from the point of view of the region and it reflects life and experience of that region well.

This film manages to merge two genres in one - it is a detective drama about a serial killer on the loose but it is also interspersed with so many light moments that it ranges between being serious as well as being funny.

Though it is a regional drama, making use of old legends, it is also contemporary in its execution and the judges feel that this not only would appeal to an audience in their own region but this would travel and gain a very wide audience.

Stimmen von Regisseur und Hauptdarsteller zu den Quoten

Videos und Radiobeiträge zum Film


Studiogespräch mit Schauspielerin Sarah-Lavinia Schmidbaue und Volker Klüpfel in der Abendschau gibt's HIER

 

Den offiziellen Trailer zum Erntedank-Film gibt es auf der BR-Seite.  Wer die ersten Filmbilder sehen will, klickt HIER

 

Ein Interview mit Herbert Knaup in der Sendung Stars&Hits von Radio Bayern3, in dem sich auch die Autoren zu Wort melden, finden Sie HIER

 

Einen Bericht von der Filmpremiere auf dem Filmfest gibt's HIER

 

Ein Video von der Allgäu-Premiere gibt es HIER 

 

Einen Radiobeitrag zur Allgäu-Premiere finden Sie HIER

 

Ein Interview mit Herbert Knaup vor der Premiere hören Sie HIER

 

Fotos von der Premierenfeier sehen Sie HIER

 

Weitere Infos auf der Homepage des BR

Fotos von der Filmpremiere im Allgäu

1200 Besucher, begeisterter Applaus, ein kleiner Regenguss: Das sind die Eckdaten der Filmpremiere von Erntedank, die am 17. August im Innenhof der Kemptener Residenz stattgefunden hat. AZ-Fotograf Ralf Lienert hat den stimmungsvollen Abend in Bildern festgehalten und uns diese dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.

Kluftifilm "Meisterleistung des Deutschen Fernsehens"

„Erntedank. Ein Allgäukrimi“ war beim Filmfest München nominiert für den renommierten Bernd Burgermeister Fernsehpreis. Hier Auszüge aus der Jury-Begründung:

 

Es geht wild zu im fernen Allgäu! Schwarze Raben sitzen den Opfern im Genick, das Unheil lauert im Gemäuer eines alten Raubritterschlosses, tiefe Wolken jagen übers Land. Und Kluftigner hat alles so kommen sehen, immer schon. Die Produktion ist ganz auf Herbert Knaup zugeschnitten, selbst die Logik des Plots. Er ist ein Darsteller, wie wir ihn seit Jahren in dieser Einheit aus Grant, Gemüt und Selbstmitleid nicht mehr gesehen haben. Dies ist eine Meisterleistung des deutschen Fernsehens – und meisterlich auch, dass diese Produktion möglich gemacht worden ist auch ohne Degeto, Fernsehfond und andere Finanzierungen. Dafür dankt die Jury dem Nominierten und dem Sender im Namen aller Zuschauer.

 

Weitere Infos auf der Homepage des BR

In Klufti ist Musik drin

In der Erntedank-Verfilmung spielt die Musik eine wichtige Rolle - ganz wie in Kluftis Leben. Regisseur Rainer Kaufmann legte großen Wert auf eine stimmige musikalische Untermalung.

 

Verantwortlich für die Filmmusik ist der aus Haslach am Auerberg stammende Komponist und Multiinstrumentalist Rainer Bartesch. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf am Rande des Allgäus, umgeben von Blasmusikklängen, ist er zutiefst vertraut mit der Lebenswelt von Kommissar Kluftinger. Gleichzeitig ist er aber als „gschtudierter“ Filmmusikkomponist in der Lage, sich in einer Vielzahl von Musikstilen zu bewegen.

Wie sich Rainer Bartesch dem Klanguniversum um Klufti näherte, wie er die passende Musik fand, sowie Hörbeispiel aus dem Film gibt es HIER

 

Nur hier: So sprechen Kluftis Kollegen

Maier-Darsteller Johannes Allmayer mit Volker Klüpfel (rechtes Bild); "Dietmar Lodenbacher" Josef Mulzer mit Michael Kobr (linkes Bild).

Absolut exklusiv gibt es hier erste Stimmproben der Darsteller aus der Erntedank-Verfilmung. Johannes Allmayer gibt den Maier, Josef Mulzer den Lodenbacher. Viel Spaß mit diesen kleinen Audio-Sequenzen aus dem Klufti-Universum.

Exklusive Innenansichten aus der Klufti-Filmwelt

Hier sehen sie erste Fotos davon, mit wie viel Liebe zum Detail die Kluftiner-Welt von den Filmleuten zum Leben erweckt wurde. Sie wollten immer schon mal Kluftingers Büro sehen? Oder wie Hefele als Hamlet aussieht? Dann klicken Sie sich durch die Bildergalerie...

Beweisfotos vom Autritt der Sportfreunde Stiller im Film gibt's hier

Fernsehbeiträge zum Film

Der Bayerische Rundfunk dreht ein Making-of zum Film "Erntedank". Erste Beiträge über die Dreharbeiten finden Sie 

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier

und

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier.

Und einen brandneuen Beitrag des BR finden Sie auf Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterdieser Seite. Die Seite beinhaltet auch einen sehr interessanten Artikel über das "komödiantische Gipfeltreffen" zwischen August Zirner als Langhammer und Herbert Knaup als Kluftinger. Sehr lesenswert und mit einem Lune machenden Ausschnitt aus dem Originaldrehbuch versehen.

 

 

Dreharbeiten aus Komparsensicht

Steffi, Melli und Susanne aus Krumbach waren bei den Dreharbeiten als Komparsen dabei. Ein paar ihrer Eindrücke haben sie mit dem Fotoaparat festgehalten. Die Fotos und ihre Innenansichtem vom Dreh finden Sie Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhier

 

 

Der Untergrund schlägt zurück…

Eines muss an dieser Stelle nochmal ausdrücklich betont werden: In der Kluftinger-Verfilmung Erntedank werden die mit Abstand besten Komparsen der Welt zu bewundern sein! Diesen verborgenenen Talenten im Hintergrund soll hier und jetzt die verdiente Anerkennnung und Aufmerksamkeit geschenkt werden. Doch von Anfang an…

Viele Klufti-Fans haben die Verfilmung als Möglichkeit genutzt, einen Einblick in die Filmdreharbeiten zu bekommen. Dabei haben sie die tollen Hauptdarsteller und den Regisseur kennengelernt, mitbekommen, wie viele Menschen, Fahrzeuge, Telefone und Wurstsemmeln an einem Set notwendig sind und vor allem eins gelernt: drehen heißt warten. Doch dass warten nicht immer fruchtlose, leere Zeit sein muss, haben vier Komparsen, die im Film das Büroteam darstellen, bewiesen. Kurzerhand haben sie ihre eingene Kamera mitgebracht und im Untergrund – nämlich genau eine Etage unter den Kulissen des Filmbüros – ihren eigenen Film gedreht. Die Zeit dazu hatten sie, das Talent sowieso, die Requisiten wurden „geliehen“ und improvisiert.

Besonderes Zuckerl: Einer der Profi-Darsteller, Johannes Allmayer, gibt sich hier in einem Gastauftritt die Ehre (so verkürzte er sich die Wartezeit auf seinen Auftritt – denn auch die Profis müssen warten).

Sie haben hier also EXKLUSIV die Möglichkeit, Allmaiers Charakter (er spielt Kluftis Kollegen Maier) in Aktion zu sehen. Und wenn sie genau hinsehen: In einer Szene läuft sogar Klufti alias Herbert Knaup höchstpersönlich durchs Bild.

Nur am Budget der Independent-Produktion hat´s ein bisschen gefehlt, so dass es sich tatsächlich um eine eine No-Budget-Produktion handelt, die hier exklusiv und erstmalig zu sehen ist:

Nogofilm GmbH proudly presents Komm Parse – nee, doch noch nicht!

 

Es sei noch erwähnt, dass der Film bei der Abschlussfeier des Filmteams (der Produktionsfirma Novafilm – daher die Anspielung Nogofilm) gezeigt wurde und da bei den „echten“ Filmleuten auf viel Anerkennung gestoßen ist. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Anschauen dieses einzigartigen Dokuments der Erntedank-Dreharbeiten!   

 

 

Weitere Fotos vom Filmdreh

Zur Verfügung gestellt von Ralf Lienert, Allgäuer Zeitung. Vielen Dank dafür.

BR-Pressemeldung zur Verfilmung

Rainer Kaufmann verfilmt den Kluftinger-Roman "Erntedank" als Heimatkrimi für das Bayerische Fernsehen

Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Heimatkrimis aus Würzburg („Freiwild“) beginnen am 30. September 2008 die Dreharbeiten zu einem zweiten Heimatkrimi des Bayerischen Rundfunks.

Rainer Kaufmann verfilmt „Erntedank“, den zweiten Roman des erfolgreichsten deutschen Autorenduos Klüpfel & Kobr.

Wie die Romanautoren sind auch die Drehbuchautoren ein junges Duo aus Bayern: Stefan Holtz und Florian Iwersen. Ihnen ist es gelungen, den Witz und die erzählerische und emotionale Kraft des Romans kongenial in ein Drehbuch zu übersetzen.

„Es gibt wohl keine Geschichte, die sich besser zum zweiten Heimatkrimi fürs Bayerische Fernsehen eignen würde, als dieser Fall von Kommissar Kluftinger, in dem nach Allgäuer Sagenmotiven gemordet wird“, freut sich BR-Redakteurin Stephanie Heckner, die  für den Heimatkrimi verantwortlich ist.  „Wir sind sehr glücklich, dass wir den im Piper-Verlag erschienenen Roman fürs Bayerische Fernsehen verfilmen dürfen und dass es uns gelungen ist, Rainer Kaufmann für dieses Projekt zu begeistern.“ Produzentin des Films ist Katrin Holetzeck (Novafilm München).

Besetzung steht

Foto: Bettina Keller/BR

Der Bayerische Rundfunk hat nun die Besetzung der Verfilmung von "Erntedank" bekannt gegeben. Hier ein Auszug aus der Pressemeldung:

Der Schauspieler Herbert Knaup übernimmt die Rolle von Kommissar Kluftinger in der Verfilmung von „Erntedank“, dem zweiten Roman aus der erfolgreichen Kluftinger-Reihe von Volker Klüpfel und Michael Kobr.  Die Dreharbeiten für den zweiten Heimatkrimi des Bayerischen Rundfunks beginnen unter der Regie von Rainer Kaufmann am 30. September im Allgäu, u.a. in Kempten und Umgebung.

Herbert Knaup (52) ist in Sonthofen im Landkreis Oberallgäu geboren und aufgewachsen – ganz in der Nähe des Marktes Altusried, Kluftingers Heimatort.  Durch seine Rolle in Christian Wagners Kinofilm „Wallers letzter Gang“ erhielt Knaup 1988 erste Aufmerksamkeit. Er spielte dort den jungen Waller, der als Streckengeher für die eingleisige Bahnlinie Kempten-Isny verantwortlich war. 1993 erhielt Knaup für seine Rolle in Dominik Grafs Kinofilm „Die Sieger“ den Bayerischen Filmpreis. Spätestens seit seinem Auftritt in Tom Tykwers Kinofilm ”Lola rennt!” gilt Herbert Knaup als einer der erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation. Für seine Rolle als Lolas Vater wurde er 1999 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2005 erhielt er die Goldene Kamera als bester deutscher Schauspieler. Die Palette von Knaups Rollen ist beeindruckend. Er spielte u.a. in Oskar Roehlers „Elementarteilchen“, „Der alte Affe Angst“ und „Agnes und seine Brüder“ sowie in Florian Henckel von Donnersmarcks „Das Leben der Anderen“ mit. Er stand u.a. für die ARD-Großprojekte „Mauerfall“ und „Mogadischu“ vor der Kamera. Auch beim bayerischen Polizeiruf 110 „Taubers Angst“ spielte er mit. Für den BR hat er im Frühjahr „Der Bär ist los. Die Geschichte des Bären Bruno“ abgedreht.

„Es war keine leichte Aufgabe, jemanden zu finden, der diese Figur authentisch verkörpern kann, der sie virtuos spielt und der auch noch dem Bild in den Köpfen so vieler Leser optisch entsprechen soll“ erklärt Dr. Stephanie Heckner, die beim BR für die Heimatkrimis und  „Erntedank“ redaktionell verantwortlich ist. „Herbert Knaup ist unsere Idealbesetzung. Nicht nur, weil er ein ungeheuer wandlungsfähiger und komödiantisch begabter Schauspieler ist, sondern auch, weil das Allgäu seine Heimat ist. Wir können es kaum erwarten, daß Knaup unter der Regie von Rainer Kaufmann den kauzigen Kluftinger zum Leben erweckt.“

Rainer Kaufmann sagt: „Wer spielt Klufti? Es musste jemand sein für den das Allgäu kein Fremdwort ist, besser noch, er sollte sich dort auskennen, den Dialekt beherrschen, am besten im Allgäu geboren sein. Herbert Knaup krönt meine Vorstellung der Figur, denn er erfüllt all das und er füllt sie aus. Er schafft es, diesem verschrobenen Charakter sympathische Züge zu verleihen, ohne sie weichzuspülen. Klufti ist Charakter und Phänomen in einem. Knaup ist das egal. Schnörkellos und doch mit Tiefe setzt er mir den Klufti vor die Füße und ich weiß, was ich viele Wochen nicht wusste: Das ist er. Knaup ist Klufti!“

Für die Rolle von Kluftingers „Zwangsbekanntschaft“ Dr. Langhammer, einem Vielredner, der ausgerechnet der Ehemann der besten Freundin von Kluftingers Frau Erika ist, konnte August Zirner gewonnen werden.
Auch das Team um Kommissar Kluftinger im Kemptner Kripo-„Gschäft“ ist authentisch und romangetreu besetzt: der Allgäuer Schauspieler Jockel Tschiersch spielt die Rolle von Kulftingers engstem Mitarbeiter Hefele. Der mit badischem Akzent sprechende Maier wird von Johannes Allmayer gespielt. Sandy Henske, Kluftingers ostdeutsche Assistentin, spielt Katharina Spiering und Kluftingers Chef Lodenbacher ist Hubert Mulzer.


Von links: August Zirner, Katharina Spiering, Jockel Tschiersch, Johannes Allmayer, Hubert Mulzer

Interviews

Auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks finden sich Interviews zur "Ernetdank"-Verfilmung mit

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Hauptdarsteller Herbert Knaup

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Regisseur Rainer Kaufmann

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Redakteurin Dr. Stephanie Heckner

Presseauskünfte zur Verfilmung

Fragen, die die filmische Umsetzung des Werkes Erntedank betreffen, bitte an die Pressestelle des Bayerischen Rundfunks, Regine Fenn, Telefon 089/59002169, richten.